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Wir arbeiten auf Hochtouren, um die WebSeite mit Inhalten zu füllen. Schau einfach immer wieder rein und Du wirst jeden Tag, jede Woche neue interessante Inhalte zum Thema Ecuador finden.

Unsere Damen aus der Küche waren schon total fleissig und haben tolle Kochrezepte zum nachkochen rein gestellt. Du findest sie hier.

Wir haben die Provinzen in Angriff genommen und füllen diese Rubrik nun täglich auf. Schau immer mal wieder rein und entdeckt Ecuador Provinz für Provinz.

Vulkan Cotopaxi zeigt weiter hohe Aktivität

Daß der Vulkan Cotopaxi nach über 100 Jahren der Ruhephase wieder aktiv ist, haben wir über unseren Twitteraccount ja schon gemeldet. Am Status Quo hat sich bisher nichts geändert. Der gelbe Alarm bleibt bestehen. Hast du deinen Notfallrucksack schon gepackt? Wenn nicht, dann geh bitte Punkt für Punkt nochmals durch und stelle einen Notfallrucksack für den Ernstfall zusammen. Bestenfalls meldest du dich im Ernstfall bei der Botschaft deines Landes, damit die wissen, daß alles in Ordnung ist mit dir und den deinen.

Des Weiteren bitten wir dich entweder über unsere Kanäle auf Twitter oder Facebook die aktuelle Lage zu monitoren bzw. selbst die Accounts des Katastrophenschutzes zu konsultieren. Bitte nutze bei der Informationssuche nur offizielle Kanäle. Es wäre ggf. fatal hier Mundpropaganda zu folgen und eigene Maßnahmen zu ergreifen. du bringst dich und ggf. andere damit in Gefahr. Auch wir nutzen nur die offiziellen Kanäle und übersetzen sie auf Deutsch, damit auch deine Lieben in Europa mitbekommen was abgeht. Derzeit raucht der Vulkan Cotopaxi nur und wirft zuweilen auch Ascheregen aus, aber die innere Aktivität ist enorm. Das bedeutet, dass der Ernstfall jederzeit eintreten kann. Der viel umstrittene Ausnahmezustand wurde inzwischen wieder aufgehoben. Er diente lediglich, um Vorbereitungsmaßnahmen für den Ernstfall einzuleiten.

Folgende Geschäfte, Restaurants und Unternehmen arbeiten ganz normal weiter:

Cotopaxipungo, Santa Ana del Pedregal, Hcda. El Porvenir, Secret Garden, Restaurante Ruta de los Volcanes, Hcda. San Joaquín, Expediciones Cochasqui, Cuello de Luna, Cotopaxi Tours, Hcda. La Ciénega, Alma del Sur y Cabaña Los Volcanes.

Alle anderen sind entweder eingeschränkt nutzbar oder geschlossen. Der Nationalpark Cotopaxi bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Die Straßen bleiben von den Maßnahmen unberührt und sind alle in beiden Richtungen offen. Das Gleiche gilt für die Flughäfen, die normal arbeiten – selbst der Flughafen von Latacunga. Lediglich die Tourismuseisenbahn hat ihre Strecken modifiziert. Nähere Infos findest du auf der Seite von Tren Ecuador.

Wir weisen nochmals drauf hin, daß die hier gegebenen Informationen keinen offiziellen Charakter haben und somit ohne Gewähr sind. Wir berichten von den offiziellen Regierungsseiten ins Deutsche nach besten Wissen und Gewissen.

Sofern sich was ändert, schaue auf unserem Facebook- oder Twitter-Account. Dort werden wir dann im Fall des Falles dann zeitnah berichten.

 

Transnationale Blutsauger

Derzeit sind 24 Klagen transnationaler Geier- und Wucherkonzerne in Höhe von 14 Milliarden USD bei so genannten Schiedsgerichten anhängig. Die Klagen rühren aus dubiosen und verbrecherischen Abkommen von früheren Regierungen unseres Landes, die unsere natürlichen Ressourcen an ausländische Firmen (vornehmlich aus den USA) verkauft haben. Dieses Treiben hat unser aktueller Präsident Rafael Correa ein Ende gesetzt und hier eine „Kommission zur Überprüfung der bilateralen Investitionsverträge" (Caitisa) “ ins Leben gerufen, die derartige Praktiken untersucht und auf ihre Rechtmäßigkeit hin überprüft.

Müsste Ecuador diese Summe bezahlen, dann wären die Investitionen für die Zukunft des Landes in den Bereichen Soziales, Bildung, und Umwelt gefährdet, wenn nicht sogar ad acta. Die klagenden Unternehmen besitzen die Frechheit, wohl wissend, daß sie dem Land zum Teil schwere Umweltschäden zugefügt haben und die Menschen im Land vergiftet und getötet haben. Unser Präsident nannte dies einst eine „neue Form des Kolonialismus“ und die Tatsache, daß die CIA schon des öfteren versucht hat, den demokratisch gewählten Präsidenten aus dem Weg zu schaffen, zeugt von eine fragwürdigen Politik aus Washington, die in Lateinamerika immer noch versucht Einfluss zu nehmen.

Die Kommission Caitisa besteht nicht nur aus Ecuadorianern, sondern auch aus Fachleuten aus dem Ausland und Nichtregierungsorganisationen. In Kürze wird der Abschlussbericht dann an die Regierung von Ecuador übergeben und veröffentlicht.

Parallel dazu versucht Ecuador bei den Vereinten Nationen in Genf ein internationales Recht zu schaffen, um gegen transnationale Konzerne bei Menschenrechtsverletzungen klagen zu können. Doch geht man davon aus, dass dies noch Jahre benötigt, bis man einen ratifizierbaren Entwurf fertig hat, zumal es viele Länder aus der Nachbarschaft gibt, die derartige Forderungen blockieren, da sie Investitionen negativ beeinflussen könnten.

Das Thema Investitionsschutz ist auch ein großer Kritikpunkt bei TTIP und Co. Wie es Europa gehen könnte zeigen bereits die verbrecherischen Abkommen mit Lateinamerika. Deshalb solidarisieren wir uns mit der Anti-TTIP Bewegung in Deutschland, Österreich und sonst wo in der EU.

 

Neue Riesenschildkrötenart entdeckt

Das Umweltschutzministerium hat diese Woche eine freudige Nachricht für die Presse parat. Eine neue Riesenschildkrötenart wurde auf Galapagos entdeckt. Als der einsame Schorsch (Lonesome George) 2012 im Alter von mehrern hundert Jahren auf Galapagos starb, war Galapagos um eine Attraktion ärmer und die Biologen dieser Welt traurig, da er der letzte seiner Art war. Nun entdeckte ein internationales Forscherteam eine neue Art der Riesenschildkröten und gab ihr den wissenschaftlichen Namen „Chelonoidis donfaustoi“. Benannt nach dem langjährigen Pfleger vom einsamen Schorsch: Don Fausto Llerena. Washington Tapia gab an, dass es bis zu 300 Tiere dieser Art geben könnte.

Das Galapagos Archipel, ca. 1000km von Ecuador entfernt beherbergt weltweit die größte Anzahl an endemischen Arten. Endemisch bedeutet, daß es die Arten nur hier gibt. Deshalb sind die Inseln auch seit 1979 Weltnaturerbe und bis heute ein beliebtes Touristenziel.

 

Ecuador gewinnt!

Ecuador ist der große Gewinner bei den diesjährigen World Travel Awards. Insgesamt sieben Tourismus-Oscars konnte unser Land bei einer Galazeremonie in Bogotá, Kolumbien abräumen. Bedenkend, daß unser Land im Gegensatz zu den großen Tourismusnationen Perú, Chile, Kolumbien, Argentinien oder Brasilien ja viel weniger Optionen hat, ist das ein Achtungserfolg, der sich sehen lassen kann.

Das sind unsere Gewinner:

South America's Leading Airport

- Mariscal Sucre International Airport, Quito, Ecuador

South America's Leading Destination

- Quito, Ecuador

South America's Leading Green Destination

- Ecuador

South America's Leading Green Hotel

- Finch Bay Eco Hotel, Ecuador

South America's Leading Hotel

- Swissôtel Quito, Ecuador

South America's Leading Luxury All Suite Hotel

- Hotel Plaza Grande, Ecuador

South America's Leading Luxury Train

- Tren Crucero


Somit ist Quito, unsere wunderschöne Hauptstadt, zum dritten Mal in Folge Leading Destination in Südamerika.

 

World Travel Awards 2015

Jetz gilt es darum die Welt für uns zu gewinnen. Ecuador ist für den World Travel Awards 2015 nominiert. Das schöne dabei ist, dass Du da mitmachen kannst. Vote also für unser schönes Land. Hier kannst Du Dich direkt anmelden und voten: World Travel Awards 2015.


Das hier sind die 10 Nominierungen in denen Ecuador vertreten ist:

  • World’s Leading Airport - Mariscal Sucre International Airport, Quito
  • World's Leading Destination - Quito
  • World’s Leading Green Destination - Ecuador
  • World’s Leading Green Hotel - Finch Bay Eco Hotel
  • World’s Leading Luxury All Suite Hotel - Hotel Plaza Grande
  • World’s Leading Luxury Train - Tren Crucero
  • World’s Leading Hotel - Swissôtel Quito
  • World’s Leading Boutique Cruise 2015 - Ocean Adventures
  • World's Leading Tourist Board - Ecuador Ministry of Tourism
  • World's Leading Boutique Cruise - Anakonda Amazon Cruises

Die Reise nach Russland 2018 hat begonnen

Ungeachtet der Probleme, die derzeit bei der FIFA herrschen, laufen in Südamerika bereits die Qualifikationsspiele für die WM 2018 in Russland. Dabei hat Ecuador zwei wichtige Siege errungen. Zum einen hat man zum ersten Mal überhaupt in Buenos Aires gegen Argentinien mit 2:0 gewonnen. Ein Auswärtssieg gegen die große Fußballnation Argentinien ist ein wahrlich historischer Sieg und so wurde auch gefeiert. Am 13. Oktober ging das Spiel im Olympiastadion von Quito gegen Bolivien ebenfalls mit 2:0 zu Ende. Somit hat Ecuador in zwei Spielen schon mal sechs wichtige Punkte geholt. Eine gute Ausgangslage für die weiteren Spiele. Nachdem ja die Teilnahme bei der FIFA WM in Brasilien 2014 eher von Unvermögen gekrönt war, hoffen wir alle natürlich, dass es in Russland besser klappt.

 

Ecuador im Fokus der Chinesen

Es gibt zehn Branchen in denen rund 20 chinesische Unternehmen Großaufträge mit der ecuadorianischen Regierung haben. China bewegt sich bei der Ausführung von öffentlichen Arbeiten nicht nur bei Wasserkraft und Bergbau, sondern auch bei Erdöl, Gesundheitswesen, Wasserwirtschaft und Straßenbau.

Mit den neuen Investitionszusagen für 7,5 Milliarden US-Dollar erhöht Ecuador die Abhängigkeit von China massiv.

Ecuador bringt sich selbst ins Gespräch. Der weltgrößte Banker hat Kreditzusagen von 12 Mrd. USD gegeben. Hier sind auch die Zusagen drin, die Präsident Correa bei seinem Besuch Anfang Januar im Reich der Mitte gemacht hat.

Zwischen 2007 und 2012 hat die asiatische Großmacht ca. 240 Mrd. USD in Lateinamerika investiert. Nun kommen nochmals 250 Mrd. USD um die Region zu stärken. Die Hauptnutznießer dieser "Großzügigkeit" sind natürlich chinesische Unternehmen, chinesische Technik und die Regierungen, die sowas vorantreiben und Erfolge vorzeigen müssen.

In Ecuador sind bereits 20 chinesische Firmen tätig, die von den zwei großen chinesischen Banken Eximbank und China Development Bank unterstützt werden. Etwa 15 dieser Unternehmen haben die größten Veträge mit den 10 Schlüsselbranchen, unter anderem Telekommunikation, Elektrizität, Erdöl und Bergbau.

Zu diesen Branchen kommen noch öffentliche Sicherheit, Straßenbau, Gesundheitswesen, Straßenverkehr und Wasserwirtschaft. Dabei muss man die Vertragsdetails kennen. Die Verträge werden "schlüsselfertig" abgeschlossen. Es gibt keine Ausschreibung und keine transparente Finanzierung. Die Unternehmen können den Preis selbst bestimmen, dabei die Marktpreise umgehen und Projektkosten in die Höhe schnellen lassen.

Nutznießer sind Firmen, deren Strukturen man nicht kennt, ebensowenig sind Vertragsdetails bekannt. Die anderen Nutznießer sind natürlich die staatlichen Stellen, die politische Unterstützung mit einer Verbesserung der Infrastruktur koppeln.

 

 


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